Das neue Release 2.0.0.8 mit vielen Neuerungen ist verfügbar.
Zwischen der Freigabe der Letzten und der vorliegenden Version von
WINcontact 32 liegen ein paar Monate intensiver Arbeit und unsere Teilnahme an
der Branchenmesse CallCenterWorld 2005 Ende Februar in Berlin.
Während dieser Zeit
konnten eine ganze Reihe von Verbesserungen und Erweiterungen an der
Funktionalität des Programms vorgenommen werden, wobei - wie immer - die
Anforderungen und Wünsche unserer Kunden im Vordergrund standen. Bei
allen, die uns dabei unterstützt haben, möchten wir uns deshalb
für die gute Zusammenarbeit und bei einigen für die Geduld bei
manchen Testläufen in ihren Call-Center bedanken.
In diesem kleinen
Beitrag sollen kurz ein paar der neuen "Features" vorgestellt und eventuelle
Einsatzmöglichkeiten diskutiert werden. Detaillierte Angaben zu jedem
Punkt finden Sie natürlich in der kontextsensitiven Hilfe von WINcontact
32.
1. Erfassung und Protokollierung von Pausenzeiten
Für Provisionsabrechnungen benötigt man oft die Zeiten, wo der
Call-Agent eine Pause eingelegt hat (das passiert, in dem er sich temporär
vom Client-Programm abmeldet). Pause ist aber nicht gleich Pause. Deshalb kann
der Supervisor "Pausengründe" vorgeben, von denen der Call-Agent den
jeweils Passenden auswählt.
In der Vorgängerversion wurden zwar die
Pausenzeiten kommulativ erfaßt, aber ohne Information für den
Pausengrund. Man konnte deshalb nachträglich nicht mehr zwischen "echten
Pausen" (z.B. Rauchpause) und "dienstlichen Pausen" (z.B. Arbeitsbesprechung)
unterscheiden. Das ist jetzt anders. In der globalen Datenbank existiert eine
neue Tabelle "Pausen", die logisch mit der Tabelle "Zeiterfassung" verbunden
ist. Durch die Auswertung dieser beiden Tabellen können jetzt
(individuelle) Pausen- und Arbeitszeitstatistiken bis hin zu
Provisionsabrechnungen erstellt werden.
Die Vorlagendatenbank im SQL-Manager
wurde um zwei diesbezügliche Vorlagen (inkl. Reports) ergänzt. Die
Pauseninformationen lassen sich natürlich auch in einem Monitorskript
ausgeben und damit für den Supervisor im Überwachungsmonitor
permanent sichtbar machen.
2. Ein- und Ausschalten nicht benötigter Mandanten und Projekte im
Projektbaum
Im Laufe der Zeit sammeln sich im Projektbaum Mandanten und Projekte an,
an denen gerade nicht gearbeitet wird und die man deshalb weder Auslagern noch
Löschen möchte. Sie stören aber, da sie den Projektbaum
unnötig aufblähen.
Eine neue Funktion erlaubt es dem Supervisor,
einzelne Zweige - je nach Bedarf - ein und auszublenden. Auf diese Weise
läßt sich erreichen, daß nur die Projekte, die auch wirklich
in Bearbeitung sind, in der Baumstruktur angezeigt werden. Natürlich
können ausgeblendete Mandanten und Projekte jederzeit wieder aktiviert
werden.
3. Erledigte Adressen löschen
Sie können jetzt alle erledigten Adressen (bis zu einem bestimmten
Erledigt-Datum) aus einem Mandanten entfernen, sofern diese Adressen in den
Projekten nicht mehr benötigt werden. Das ist manchmal
wünschenswert, wenn man z.B. eine Abarbeitungsliste "entlasten" möchte
und die darin enthaltenen Informationen nicht mehr benötigt werden.
Damit
beim Löschen aber kein unwiederbringlicher Informationsverlust eintritt,
werden die zu löschenden Informationen in eigene Sicherungstabellen
ausgelagert (erkennbar an einem Namenszusatz). Diese Tabellen sind im
SQL-Manager verfügbar und können dort weiterhin für Auswertungen
genutzt werden.
4. "Straightforward"-Adressenimport
Wenn man schnell einmal in paar Adressen aus einer externen Datenquelle
(z.B. dBase- oder Excel-Tabelle) in einen Mandanten importieren möchte,
mußte man in der Vorgängerversion zuvor mit dem Datenimportwizard
zwingend einen Importskript entwickeln um ihn dann - nachdem er in der
WINcontact-Datenbank gespeichert wurde - in einem anderen Programmteil separat
auszuführen.
In der neuen Version gibt es jetzt zusätzlich dazu die
Möglichkeit, den Importskript sofort nach Erstellung und durchlaufen des
Testmodus zu starten und abzuarbeiten. Das Speichern des Skripts in der
Datenbank ist nicht mehr notwendig.
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