3. Flexible Adreßzuweisung an die Abarbeitungsliste
In den älteren Versionen von WINcontact 32 gab es in der Auswahlleiste der
Adressenliste nur die wenig flexiblen Funktionen "Kurzname", "Ort" und "PLZ" zur groben
Segmentierung der Adressen im Mandanten. Für eine zielgenauere Segmentierung mußte vom
Supervisor gewöhnlich eine Abfrage entwickelt oder eine explizite Filterung der in der
Adressenliste angezeigten Adressen vorgenommen werden. In der vorliegenden Version stehen
zusätzlich zu den genannten Funktionen einige Weitere zur Verfügung:
IMPORT:
Wenn beim Adressenimport zusätzlich auch die Adressenherkunft mit erfaßt wird
(Achtung: Neue Funktion im Importwizard), können jetzt alle Adressen einer bestimmten
Herkunft, die in einem einstellbaren Datumsbereich importiert wurden, in der Adressenliste
zur Anzeige gebracht und anschließend in die Abarbeitungsliste überführt werden.
KOMMKANÄLE:
Mit dieser Funktion können Sie Adressen anhand ihrer Kommunikationskanäle (z.B. alle
Telefonnummern mit der Vorwahl 03583) aus dem Mandanten selektieren.
PROJEKTE:
Es gibt viele Anwendungsfälle, wo man als Auswahlkriterium für die Adressenselektion
gerne auf die Ergebnisse anderer Projekte im gleichen Mandanten zurückgreifen möchte.
Als Kriterien werden an dieser Stelle Kontaktstati, Erledigt-Datum, Serienbrief-Stati
sowie alle Felder aus dem Fragekatalog des ausgewählten Projekts angeboten.
Dazu folgendes Beispiel: Im aktuellen Projekt sollen alle Adressen verwendet werden,
die im vorhergehenden Projekt "Reiseklub" mit dem Kontaktstatus "Wird Mitglied im Reiseklub"
abgeschlossen wurden.
STATI:
In der Tabelle ADRESSEN stehen drei Statusfelder (ASTATUS1 bis 3) zur freien Nutzung zur
Verfügung. Viele unsere Kunden nutzen diese Felder für unterschiedlichste Zwecke und füllen
sie i.d.R. beim Datenimport. Ab sofort können diese Felder an dieser Stelle auch zur schnellen
Adressenselektion verwendet werden.
ZUSATZ
Im Mandanten können vom Administrator beliebig viele Zusatztabellen angelegt werden,
deren Datensätze 1:1 mit den Datensätzen in der Adreßtabelle verknüpft sind. Darin werden
gewöhnlich Daten gespeichert, die zu einer Adresse gehören, für die es aber in der Adressentabelle
explizit keine Felder gibt (z.B. Kontodaten). Mit Hilfe der Auswahl ZUSATZ kann jetzt ohne
große Mühe eine Adreßsegmentierung anhand von Einträgen in derartigen Zusatztabellen erfolgen.
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