Funktionelle Erweiterungen von WINcontact 32 im Release-Stand 3.1

Wieder ist ein halbes Jahr vergangen und eine neue Version von WINcontact 32 steht ins Haus. In dieser Version wurden zwei schon lange geplante Features in unser Programm integriert: Erstens eine Mandanten- und Projekthistorie, wo alle wichtigen Änderungen an einem Mandant bzw. Projekt protokolliert werden und wo der Supervisor selbst Einträge mit entsprechenden, für ihn nützlichen Informationen vornehmen kann. Auf diese Weise lassen sich nachträglich alle wichtigen Veränderungen (und wer sie wann vorgenommen hat) verifizieren.

Die zweite große Neuerung betrifft die Einführung von nutzerdefinierten Variablen. Mit diesem Konzept können Sie die Leistungsfähigkeit von Gesprächsleitfäden und Fragenkatalogen weiter verbessern, indem Sie dort mit Hilfe dieser Variablen Informationen aus der WINcontact 32 – Datenbank und aus Fremddatenquellen anzeigen lassen, auf die man sonst in diesem Kontext keinen Zugriff hat. So lassen sich z.B. ohne weiteres Daten aus irgendeiner Tabelle in den Fließtext vom Gesprächsleitfaden oder in den Text einer E-Mail einfügen. Aber auch in einem Fragenkatalog ergeben sich viele interessante Anwendungsfälle für derartige Variablen.

Weitere Neuerungen sind:
  • Unterstützung von HTML - E-Mails
  • Erweiterung des Schwellwertskripteditors
  • Versenden von internen Mitteilungen an individuelle Personengruppen
  • Prüfung von Personalausweisnummern im Fragenkatalog
  • Überarbeitung des Ereignisbatcheditors + neue Funktionen im Importwizard
  • Erweiterungen im Terminierungsmodul in punkto Adressenzuweisung
  • Komplette Überarbeitung des Reportdesigners
  • Neue Option: "Anwahlversuche im Client als neue Adresse anzeigen"
Dazu kommen noch eine Vielzahl von weiteren Verbesserungen und Erweiterungen, wie z.B. eine neuen Importstatistik und die von unseren Kunden lang ersehnte Möglichkeit ein Sprungmarkendiagramm zu drucken. Außerdem wurde eine Funktion geschaffen, die es erlaubt die Inhalte von Fragenkatalogen direkt, also ohne SQL-Manager, in eines der durch WINcontact 32 unterstützten Formate zu exportieren.

Eine komplette Auflistung der Neuerungen sowie der Fehler, die bereinigt wurden, finden Sie wie immer unter dem Menüpunkt "Was ist neu ..." im Administration-Center.

1. Mandant- und Projekthistorie

Um Veränderungen an einem Projekt oder Mandanten nachvollziehbar zu machen, werden in WINcontact 32 eine Vielzahl von Informationen protokolliert, die zusammen die Mandant- und Projekthistorie bilden. Dabei werden drei Typen von Informationen unterschieden:
  • Daten, die generell immer protokolliert werden (z.B. die Neuanlage von Projekten)
  • Daten, die nur dann mitprotokolliert werden, wenn die entsprechende Freischaltung in den Projekteigenschaften erfolgt ist
  • Einträge, die Sie selbst vornehmen
Außerdem wird im Ereignisskripteditor, der im Importskriptwizard angeboten wird (und nur dort), ein neuer Batchbefehl zur Verfügung gestellt, der einen Eintrag in die Historie veranlaßt, sobald das Ereignisskript abgearbeitet wird.


Einsehen können Sie das Protokoll in der Mandantenhistorie (dazu im Projektbaum den entsprechenden Mandanten auswählen – auf der rechten Seite erscheint neben dem Monitor ein neuer Reiter) bzw. im Bearbeitungsmodus des gerade aktiven Projektes (auch hier gibt es auf der rechten Seiten einen neuen Reiter).
Dort finden Sie in der Werkzeugleiste u.a. auch die Funktion, mit der sich manuell ein eigener Eintrag erzeugen läßt. Ein Doppelklick auf eine Zeile im Protokoll öffnet eine Editiermaske, in der Sie den entsprechenden Eintrag ändern können, soweit es sich um einen Ihrer eigenen Einträge handelt. Ansonsten finden Sie darin nähere Angaben zum ausgewählten Protokolleintrag.

Beachten Sie auch das Kontextmenü. Es erlaubt das Filtern und Gruppieren der Einträge in der Ansicht nach einer Vielzahl von Merkmalen.



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