2. Nutzerdefinierte Variablen

Es ist nicht schwierig, Datenbankabfragen zu formulieren, die nur einen Datensatz und davon nur ein Datenfeld zurückliefern. Wenn das Ergebnis einer derartigen Abfrage zur Laufzeit einer vom Nutzer definierten Variable zugewiesen wird, dann sprechen wir in WINcontact 32 von einer "Nutzerdefinierten Variable". Diese Variablen sind an unterschiedlichen Stellen in WINcontact 32 verfügbar und werden mit Hilfe von beliebig komplexen SQL-Anweisungen gefüllt. Sie stehen als Platzhalter für die gewünschte Information in Gesprächsleitfäden, Fragenkatalogen, E-Mail-Texten und im SQL-Manager zur Verfügung.

Außerdem können Sie auch im Reportdesigner darauf zugreifen. Häufig in Projekten benötigte Informationen müssen ab sofort nur noch einmalig als Abfrage formuliert werden und können ab dann mit Hilfe der zugeordneten Variable jederzeit wieder verwendet werden. Da die SELECT-Anweisung, welche zum Füllen einer Variablen benötigt wird, beliebig kompliziert sein kann, ist über einen Verbindungsserver so sogar der Zugriff auf Informationen aus anderen Datenbanken (z.B. MySQL oder MS Access bzw. MS Excel) möglich.

3. Unterstützung von HTML - E-Mails

Der WINcontact 32 –E-Mail-Client kann ab dieser Version auch HTML interpretieren und HTML-Mails verschicken. Auf diese Weise können nun endlich auch ansprechende und mit multimedialen Inhalten angereicherte E-Mails direkt aus WINcontact 32 versendet werden. In HTML-Mails wird selbstverständlich auch das neue Konzept der nutzerdefinierten Variablen voll unterstützt. Zu beachten ist lediglich, daß HTML in E-Mails nur beim Versand über SMTP möglich ist.

4. Erweiterung des Schwellwertskripteditors

Beim Erreichen von sogenannten Schwellwerten werden in WINcontact 32 gewöhnlich Nachrichten an bestimmte Personen bzw. Personenkreise über das interne Messagesystem verschickt. Manchmal kann es aber auch sinnvoll sein, alle Callagenten automatisch aus einem Projekt abzumelden, sobald eine bestimmte Projektkennziffer (z.B. 1000 Nettokontakte) erreicht ist. Auch das Sperren eines Projektes kann in diesem Zusammenhang sinnvoll sein. In solch einem Fall können sich die Callagenten nach Auslösen des Schwellwertes nicht mehr am Projekt anmelden.


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